Kanarische Inseln – Ewiger Frühling

Schönste Urlaubsziele: Fuerteventura, Kanaren

Fuerteventura © [email protected]

Die Kanarischen Inseln, die etwa 100 Kilometer vor der Küste Marokkos liegen, gehören zu den beliebtesten Urlaubszielen in Spanien. Das angenehme Klima hat der vulkanischen Inselgruppe den Beinamen ‚Inseln des ewigen Frühlings‘ verschafft. Im Hochsommer ist es nie zu heiß und auch im Winter fallen die Temperaturen selten unter 20 Grad Celsius. Baden ist zu jeder Zeit möglich. Je nach Geschmack findet jeder auf den Kanaren das passende Urlaubsziel.

Teneriffa

Die landschaftliche Vielfalt der Kanarischen Inseln bietet ein höchst abwechslungsreiches Spektrum an Entdeckungsmöglichkeiten, denn jede der sieben Inseln besitzt ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter. Die größte Kanareninsel Teneriffa ist ein kleiner Miniaturkontinent: Die landschaftlichen Gegensätze zwischen dem grünen Norden und dem kargen Süden könnten kaum größer sein. 3700 Meter über der Insel thront der Pico del Teide, der höchste Berg Spaniens. Die naturbelassenen schwarzen Lavasandstrände verleihen Teneriffa ihren unverwechselbaren Charme.

Für jeden Anspruch die passende Insel

Wer ein Urlaubsziel wünscht, das zu Entdeckungstouren einlädt, sollte Lanzarote wählen: Neben kulturellen Stätten und atemberaubenden Ausblicken ist vor allem ein Kamelritt durch die bizarre Vulkanlandschaft ein unvergessliches Ereignis. Wasserratten fühlen sich an den kilometerlangen Sandstränden Fuerteventuras pudelwohl. Aufgrund der starken Winde ist die Insel bei Wellen- und Kitesurfern äußerst beliebt. Wer im Urlaub auf Unterhaltung und Einkaufsmöglichkeiten Wert legt, ist in den großen Touristenzentren im Süden Gran Canarias bestens aufgehoben. Wenn Sie im Urlaub Ruhe und Abgeschiedenheit suchen, empfiehlt sich La Palma als perfektes Urlaubsziel. Die kleine Kanareninsel ist bekannt für die Vielfalt an Wanderwegen durch weltweit einmalige Lorbeerwälder in zum Teil luftiger Höhe .

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Die Costa del Sol

Die Costa del Sol an der spanischen Mittelmeerküste ist aufgrund des schönen Wetters ein ganzjährig beliebtes Urlaubsziel. Als Costa del Sol wird die Küste in der andalusischen Provinz Málaga bezeichnet, die von Nerja im Osten bis an das Campo de Gibraltar im Westen reicht. Mit 320 Sonnentagen im Jahr wird die Küstenregion ihrem Namen gerecht. Durch direkte Flugverbindungen von vielen Städten Deutschlands nach Málaga ist das Ziel im Süden Spaniens problemlos zu erreichen.

Küste mit Urlaubstradition

Seit den 1960er Jahren hat sich die Sonnenküste von Spanien zu einem begehrten Urlaubsziel entwickelt. Touristische Zentren mit einem vielfältigen Freizeitangebot finden Sie zwischen Torremolinos und San Pedro de Alcantara mit dem exklusiven Badeort Marbella sowie zwischen Torre del Mar und Nerja. Besonders schön sind dabei nicht nur die zahlreichen Strände und das Freizeitangebot, auch für Naturfreunde und Kulturinteressierte gibt es eine Menge zu entdecken.

Vielfältige Aktivitäten

Wassersportler kommen an der Costa del Sol voll auf ihre Kosten. Neben Segeln, Surfen und Parasailing steht Tauchen besonders hoch im Kurs. Auch Freunde des Golfsports wird der Süden Spaniens begeistern. In der Provinz Málaga können Sie unter etwa sechzig Golfanlagen wählen, viele davon befinden sich in unmittelbarer Küstennähe und sind sehr schön angelegt. Für Abwechslung sorgen weiterhin Aqua-, Freizeit- und Themenparks sowie verschiedene Wellnesseinrichtungen.

Kulturelle Höhepunkte

Die Urlaubsziele an der Costa del Sol haben auch kulturelle Highlights zu bieten. Einen Besuch der Provinzhauptstadt Málaga sollten Sie nicht versäumen. Besondere Höhepunkte der Stadt sind die Zitadelle Alcazaba, die Kathedrale und das Alameda Principal. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten entlang der Costa del Sol und im Hinterland sind die Höhle von Pileta mit historischen Felsmalereien, Nerja mit dem berühmten „Balcon de Europa“, die arabischen Bäder in Ronda sowie die Altstadt von Marbella. Äußerst empfehlenswert sind auch Ausflüge nach Sevilla, Granada, Cordoba oder Cadíz.

Galicien – Spaniens wilder Westen

Schönste Reiseziele in Spanien: Galicien

Santiago de Compostela © [email protected]

Galicien – das sind üppige Vegetation, schöne Strände, spektakuläre Steilküsten und historische Städte. Die Autonome Gemeinschaft Galicien befindet sich am nordwestlichen Zipfel Spaniens, begrenzt durch die Kantabrische See und den Atlantik. Die Bewohner sprechen Galicisch, das dem Portugiesischen mehr ähnelt als dem Spanischen. Aufgrund des von der Meeresströmung beeinflussten Klimas herrschen im Sommer angenehm milde Temperaturen.

Historische Städte

Besucher können reizende Dörfer und Städte wie Santiago de Compostela, A Coruña, Ferrol, Lugo, Orense, Pontevedra und Vigo entdecken. Die galicische Landeshauptstadt Santiago de Compostela ist Endpunkt des von der UNESCO zum Welterbe erklärten Jakobswegs. Auch die Altstadt von Santiago de Compostela ist Teil der Welterbeliste, ebenso wie der Herkulesturm in A Coruña und die römische Stadtmauer von Lugo.

Rías Baixas

In der südwestlichen Provinz Pontevedra liegen die Rías Baixas, tief ins Land reichende Meeresbuchten. Unter den vielen Naturschönheiten und Aussichtspunkten auf die Rías ist besonders der Nationalpark Islas Atlánticas mit seinen wundervollen Stränden hervorzuheben. Besuchern empfiehlt sich, der Route der Romanik zu folgen, auf der sie typische Landgüter, megalithische Monumente, Felsritzungen und herrliche Strände kennenlernen können. Keinesfalls auslassen sollten Sie die Provinzhauptstadt Pontevedra mit ihrem alten Stadtkern.

Natur und Aktivitäten

Die Provinz Ourense besitzt viele Thermalquellen. An vielen Orten haben Besucher Gelegenheit, die heilsame Wirkung des Wassers bei einem Bad im Freien selbst auszuprobieren. Naturliebhaber werden die vielen Naturparks Galiciens begeistern. Auch für Aktivurlauber gibt es allerhand Herausforderungen. Auf Flüssen und Seen können Sie Kanu fahren, die Strömungen des Miño oder des Ulla eignen sich für aufregende Rafting-Touren.

Galicische Küche

Kulinariker und Freunde von Meeresfrüchten werden an der galicischen Küche ihre wahre Freude haben. Kaisergranat, Langschwanzkrebse, Jakobsmuscheln, Kamm- und Miesmuscheln, Hummer und Schwimmkrabben werden zu schmackhaften Gerichten verarbeitet. Dazu werden die berühmten regionalen Weine Ribeiro und Albariño oder die beliebte queimada, in einem Tongefäß nach einem Ritual flambierter Branntwein, gereicht.