Die 10 schönsten verbotenen Orte der Welt

Schöne Orte gibt es überall auf der Welt. Ob aus religiösen, kulturellen, ökologischen, militärischen oder privaten Gründen – leider sind manche von ihnen für die Öffentlichkeit tabu. Wir nennen Ihnen die 10 schönsten Orte der Welt, die Sie nur aus der Ferne betrachten dürfen.

Athos

Witold Rawicz (PL) @ en.wikipedia

Athos

Der heilige Berg Athos liegt auf dem gleichnamigen Finger der Halbinsel Chalkidiki im Osten Griechenlands. Die orthodoxe Mönchsrepublik von der Größe Münchens verfügt über einen autonomen Status unter griechischer Souveränität. 2200 Mönche leben hier in 20 Großklöstern, die Teil des UNESCO-Welterbes sind. In Athos sind nur männliche Pilger willkommen, Frauen ist der Zutritt untersagt. Selbst weibliche Haustiere – außer Katzen, die Mäuse, Ratten und Schlangen fernhalten – sind von dem Verbot betroffen.

Skorpios

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Skorpios

Im Ionischen Meer, etwa 250 Kilometer nordwestlich von Athen, befindet sich Skorpios. Die nur 80 Hektar große Insel befindet sich seit den 1960er Jahren im Privatbesitz des milliardenschweren Onassis-Clans. Heute kann Skorpios lediglich von Ausflugsbooten aus betrachtet werden, da das Betreten verboten ist. Die Insel ist immer noch in Besitz der Familie Onassis, steht jedoch für einen Preis von rund 100 Millionen Dollar zum Verkauf. Neben anderen Interessenten soll auch Bill Gates die Insel besucht haben.

Isola di Loreto

A. @ de.wikipedia

Isola di Loreto

Der Iseosee im Norden Italiens, zwischen Brescia und Bergamo in der Lombardei gelegen, gilt noch immer als Geheimtipp. Die kleinste der drei Inseln des Sees, die Isola di Loreto, ist besonders malerisch gelegen. Sie beherbergte einst ein Nonnenkloster und diente unter anderem Fischern, Kaufleuten und Pilgern als Begegnungsstätte, auch Einsiedler sollen hier gelebt haben. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Ruine im Stil einer neogotischen Burg wiederaufgebaut. Daneben wurden zwei Leuchttürme, ein Park sowie ein Yachthafen angelegt. Leider befindet sich die Isola die Loreto heute in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Montecristo

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Montecristo

Die italienische Insel Montecristo wurde als einer der Schauplätze in Alexandre Dumas‘ Roman Der Graf von Monte Christo bekannt. Die gesamte, mehr als 1000 Hektar große Insel, wurde 1970 von der italienischen Regierung als Naturschutzgebiet ausgewiesen und darf nur mit Sondergenehmigung betreten werden. Seit Jahrhunderten leben wilde Ziegen auf der Insel, die durch die Isolation von ihren Artgenossen für genetische Forschungen interessant sind. Pro Jahr sind nur 1000 Besucher zugelassen, so dass die Wartezeit bis zu drei Jahre betragen kann.

Arnhemland

Tourism NT

Arnhemland

Arnhemland liegt an der Nordküste Australiens, etwa 200 Kilometer östlich der Stadt Darwin. 1976 erkannte die australische Regierung die Yolngu als Eigentümer an, die das Land von der Größe Portugals seit 40.000 Jahren bevölkern. Das Land ist spärlich besiedelt und bietet eine Mischung aus Eukalyptuswäldern, Sümpfen, Überschwemmungsland, Mangroven und spektakulären Stränden. Wer Arnhemland besuchen möchte, benötigt eine spezielle Erlaubnis, die bis zu einem Jahr im Voraus beantragt werden muss. Bis auf wenige Gebiete ist Arnhemland für Touristen praktisch komplett gesperrt.

Andamanen und Nikobaren

Die Inseln der Andamanen und Nikobaren liegen im Golf von Bengalen und gehören zu Indien. Von den 572 Inseln sind nur 36 bewohnt. Hier leben Völker, die das Gebiet vor vielen tausend Jahren besiedelten und nur wenig oder keinen Kontakt zur Außenwelt haben. Um sie zu schützen, hat die indische Regierung lediglich neun der Inseln für Besucher freigegeben.

Bikini Atoll

United States Department of Defense

Bikini-Atoll

Bikini-Atoll – das klingt nach Südseeparadies und braungebrannten Strandschönheiten. Doch der Schein trügt: Die Amerikaner nutzten das Atoll, das zu den Marschallinseln gehört und dem populären Badezweiteiler seinen Namen gab, in den 1950er Jahren für Kernwaffentests. Die etwa 200 Bewohner, die 1946 evakuiert wurden, konnten auch später nicht auf ihre Inseln zurückkehren, da das Gebiet durch die hohe Radioaktivität bis heute nahezu unbewohnbar ist.

Mururoa

Georges Martin @ en.wikipedia

Mururoa und Fangataufa

Auch die malerischen Südsee-Atolle Mururoa und Fangataufa bergen eine dunkle Vergangenheit. Zwischen 1966 und 1996 führte Frankreich hier 200 Kernwaffentests durch, sowohl unter als auch über der Wasseroberfläche. Bis heute sind Mururoa und Fangataufa militärisches Sperrgebiet und mit radioaktiven Müll verseucht.

Chatham Beach

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Kokosinsel

Um die zu Costa Rica gehörende Kokosinsel ranken sich zahlreiche Legenden um verborgene Schätze, die berühmt-berüchtigte Piraten wie William Dampier, Benito Bonito oder Henry Morgan angeblich dort versteckt haben sollen. Auf keiner der hunderten Expeditionen wurde jedoch auch nur ein Schatz gefunden. Da die Insel seit 1978 unter Naturschutz steht, ist die Schatzsuche – und auch das Betreten – bis auf weiteres untersagt. Schätze ganz anderer Art bietet die Unterwasserwelt rund um die Insel. Hier können Taucher 30 Korallenarten und Fische wie Hammerhaie und Mantarochen bewundern.

Niiahu

Christopher P. Becker (polihale) @ en.wikipedia

Ni’ihau

Von den acht großen Inseln Hawaiis dürfen nur sieben betreten werden. Ni’ihau, die ‚Verbotene Insel‘, ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Die 180 Quadratkilometer große Insel ist in Privatbesitz – die rigiden Vorschriften dienen dem Schutz der etwa 160 verbliebenen Polynesier. Auf Ni’ihau gibt es keinen Strom, keine Polizei, keine Ärzte und auch kein Geld, bezahlt wird ganz traditionell mit Muscheln. Der einzige Computer befindet sich im Schulhaus der Insel.

Tasmanien – Schöne Wilde

Tasmanien, 240 Kilometer vor der Südküste Australiens, ist eine Insel von wilder Schönheit, aber auch einer bewegten Vergangenheit. Festlandbewohner verhöhnten Tassie, wie Tasmanien auch genannt wird, einst als verschlafen und hinterwäldlerisch. Inzwischen kommen nicht nur Australier gern hierher.

Wineglass Bay, Tasmanien

Wineglass Bay © Andrea [email protected]

Bewegte Vergangenheit

Tasmanien wurde vor etwa 35.000 Jahren besiedelt, als die Insel noch mit dem australischen Festland verbunden war. Schätzungen zufolge lebten bei Ankunft der Briten, die Tasmanien ab Beginn des 19. Jahrhunderts als Strafkolonie nutzten, 3000-5000 Aborigines auf der Insel. Von den Siedlern wurden sie in der Folge grausam unterdrückt und verfolgt. Im Jahr 1876 starb die letzte vollblütige tasmanische Aborigine. Die heutigen Nachkommen sind eine Mischung aus Ureinwohnern und Europäern. Zeugnisse der Kultur der Ureinwohner finden sich unter anderem in zahlreichen Felsmalereien.

Wilde Schönheit

Tasmanien eine Insel mit größtenteils unberührter, abwechslungsreicher Natur. Nur knapp 500.000 Menschen leben hier. Mehr als 20 Prozent der Landschaft gehören zum Weltnaturerbe und fast ein Drittel des gesamten Areals ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die gemäßigten Regen- und Eukalyptuswälder, Hochebenen, weiten Heide- Moor- und Dünenlandschaften und unberührten Sandstrände erinnern eher an Neuseeland als das australische Festland. Die Flora und Fauna ist mit der Australiens vergleichbar, doch sind aufgrund der langen Isolation immerhin 20 Prozent der Arten endemisch, das heisst, sie kommen nirgendwo sonst vor. Seit der Ankunft der Europäer sind in Tasmanien etwa 30 Tier- und Pflanzenarten ausgestorben. Unter ihnen war der bekannte Tasmanische Tiger, dessen letztes Exemplar im Jahr 1936 in einem Zoo verstarb. Heute stehen über 600 verschiedene Tier- und Pflanzenarten auf der Liste der gefährdeten Spezies. Einer von ihnen ist der Tasmanische Teufel, der mit etwas Glück in der Natur gesichtet werden kann.

Sehenswürdigkeiten in Tasmanien

Tasmanien ist vor allem ein Paradies für Outdoorfans und Aktivurlauber. Die abwechslungsreiche Natur kann am besten beim Wandern, Radfahren oder Kayaking erkundet werden. Ein Höhepunkt ist der Freycinet National Park mit der berühmten Wineglass Bay. Kennern gilt der Strand als einer der schönsten weltweit. In der ehemaligen Strafkolonie Port Arthur, einem weiteren Highlight Tasmaniens, können Besucher viel über die bewegte Geschichte der Insel erfahren. Auch die beiden größten Städte – Launceston und die Hauptstadt Hobart – sind einen Besuch wert. Hier finden Besucher alle Annehmlichkeiten einer Großstadt, das alles jedoch beschaulicher und weniger prätentiös als auf dem australischen Festland. Während Hobart die kosmopolitischere der beiden Städte ist, lockt Launceston mit einer aufregenden Mischung aus viktorianischer und Art Deco-Architektur.

Die schönsten Urlaubsziele in Ozeanien

Blue water and beach - Whitsunday Islands © by brewbooks

Ozeanien verspricht, wovon viele träumen: Sonne, Strand und Exotik. Ozeanien umfasst neben den unzähligen kleinen Inselgruppen des Pazifiks auch Australien und Neuseeland und bietet daher eine unvergleichliche Vielfalt. Endlose Sandstrände, wilde Natur und fremde Kulturen – in Ozeanien findet sich für jeden ein passendes Urlaubsziel.

Australien und Neuseeland – Kultur und Natur Entdecken

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Schöne Urlaubsziele im April

The Corfu people liked © by mickpix

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April am Mittelmeer…

Wenn Sie im April preisgünstig verreisen wollen, dann könnte Tunesien das richtige Urlaubsziel für Sie sein. Das sonnige Land im Norden Afrikas lädt Sie zwischen April und Oktober zu einem Badeurlaub mit sehr angenehmen Temperaturen ein. Weiterlesen

Schöne Urlaubsziele in aller Welt

Urlaub ist immer zu kurz. Was durchaus gewollt sein kann! Wer möchte da schon in ein unschönes Reiseland fahren? Wir zeigen Ihnen die schönsten Urlausziele unserer wunderbaren Welt. Lernen Sie die Welt mit anderen Augen kennen und finden Sie Ihr Traumziel für Ihren nächsten Urlaub.

Bei uns findest du Reiseberichte aus allen Kontinenten von Afrika, über Amerika, Asien, Europa bis nach Ozeanien.