Am Goldenen Dreieck

Satte, grüne Reisfelder prägen Chiang Rai, Thailands nördlichste Region. Die reizvolle Landschaft mit unberührten Wäldern und gemäßigtem Klima bescheren ihr den Beinamen „die Schweiz Thailands“.

Das Goldene Dreieck

Schönste Reiseziele in Thailand: Goldenes Dreieick

Goldenes Dreieick © Alaskan [email protected]

Chiang Rai ist das Tor zum sagenumwobenen Goldenen Dreieck, dem Dreiländereck von Thailand, Laos und Myanmar. Früher florierte hier der Handel mit Opium, für das häufig mit Gold bezahlt wurde. Doch diese Zeiten sind längst vorbei, heute werden vor allem Tee, Kaffee, Obst und Gemüse angebaut. Das Dreiländereck ist ein populäres Ausflugsziel. Vom Aussichtspunkt können Besucher den Blick über die Nachbarländer Laos und Myanmar schweifen lassen oder bei einer Bootsfahrt den mächtigen Mekong erkunden. Neben dem berühmten Torbogen mit dem Schriftzug „Golden Triangle“ ist die nahe gelegene Buddhastatue ein begehrtes Fotomotiv.

Provinzhauptstadt Chiang Rai

Die gleichnamige Provinzhauptstadt Chiang Rai ist der ideale Ausgangspunkt, um die Provinz zu entdecken. Die beschauliche Stadt, die 1262 von König Mengrai gegründet wurde, versprüht mit ihrer malerischen Lage am Ufer des Flusses Kok und den sehenswerten Tempelanlagen einen ganz besonderen Charme. Im Wat Phra Kaeo Don Tao wurde der berühmte Smaragd-Buddha entdeckt, der heute in Bangkok besichtigt werden kann. Unweit der Stadt liegt das beeindruckende Kunstwerk des thailändischen Künstlers Chalermchai Kositpipat, der weiße Tempel Wat Rong Khun. Bei gutem Wetter treffen sich die Einheimischen am Chiang Rai Beach am Ufer des Kok zum gemütlichen Beisammensein. Auf dem Nachtmarkt können Besucher nordthailändische Leckereien probieren.

Trekkingtour zu den Bergvölkern Chiang Rais

Auf abenteuerlichen Trekking-Touren durch die oftmals mystisch vom Nebel verhangenen Bergwälder eröffnet sich Besuchern die Schönheit der Provinz. Die zerklüfteten Gebirgszüge Chiang Rais erweisen sich zugleich als buntes Mosaik aus Bergvölkern, von denen die Hmong, Lahu, Lisu, Akha und Karen zu den bekanntesten zählen. Gemein ist diesen ethnischen Minderheiten das handwerkliche Geschick für Stickereien, Webwaren, Silberarbeiten und  Holzschnitzereien. Doch verfügen sie jeweils über ihre eigenen Sprachen, Trachten und Gebräuche. Im Museum der Bergvölker in der Provinzhauptstadt Chiang Rai können Besucher mehr über die Lebensweise der Bergvölker erfahren.

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